×

Unser team => tangolucero sind…

Der Tango ist zu mir gekommen…Ende 1996 überredete mich eine Freundin – gegen leichte Widerstände meinerseits – uns den s / w Film tangolesson mit Sally Potter anzusehen. Danach wusste ich: DAS will ich unbedingt auch können! Ich tanzte damals in einer Ulmer Ballettschule in diversen Kursen als Einzelperson in der Gruppe – ohne weiterführende soziale Anbindungen. Der Tango Argentino als sinnstiftender Paartanz faszinierte mich auf Anhieb. Und die Herausforderung seines improvisatorischen Charakters. Die Gelegenheit zum Einstieg bot sich ein Vierteljahr später, als ich „zufällig“ in der Wochenend – Ausgabe einer lokalen Zeitung, die ich sonst nicht lese, einen längeren Artikel über Tango fand samt Telefonnummer von Elias Monrose, dessen Bewegungspotential mich in den ersten Jahren entscheidend beeinflusste.

Von 2002 – 2014 unterrichtete ich im geografischen Dreieck Ulm – Kempten – Bodensee mit Maria Rappmann; mit der ich auch in verschiedenen locations in Lindau und Wangen regelmäßige Tanzveranstaltungen organisierte. Seit 2014 unterrichte ich mit verschiedenen Tanzpartnerinnen.

Bei den unzähligen Fortbildungen der letzten fast 30 Jahre zählten zu Beginn Elias Monrose ( Ulm ), später Daniel & Lorena Ferro ( Zürich ), Chicho Frumboli & Juana Sepulveda, Ruben und Sabrina Véliz ( Buenos Aires ) und Claudio Forte & Barbara Carpino ( Buenos Aires / Italien ) zu den Paaren, die mich am meisten beeinflussten. Das label tangolucero besteht seit 2013, momentan unterrichte ich an den Standorten Ulm und Niederdorf, zwischen Memmingen und Kempten. Im Hauptberuf bin ich Kunst – und Gesprächstherapeut in eigener Praxis.

Tango – in jeder Hinsicht eine Parabel auf gelebtes Leben!

MARIA, Tango – DJ seit 2002

Tango ist eine der schönsten Arten, seine Gefühle nonverbal auszudrücken. Seien es Freude, Sinnlichkeit, Wut oder Trauer – jeder Tango hat seine ganz eigene individuelle und spontane Gestaltung.

Musikalisch ist es mir ein Anliegen, den Tango Argentino gut erkennbar, in einer geordneten Form, jedoch mit seinen vielen Facetten zu präsentieren. Neben dem klassischen Repertoire des goldenen Zeitalters möchte ich den musikalischen Bogen auch kulturübergreifend spannnen. Da der Tango vor allem durch die Einwanderer verschiedenster Nationen mitgeprägt wurde, lege ich auch immer wieder finnische, russische, türkische oder französische usw. Tangos auf.

Anselm und ich unterrichten am Standort Niederdorf.

Vor 20 Jahren inspirierte mich das Lied „Sur“ von Astor Piazolla zum Tango tanzen. Workshops und Einzelstunden bei verschiedenen Lehrerpaaren folgten. In Buenos Aires konnte ich im Studio DNI Erfahrungen in Nuevo Tango erwerben und den Tango in seiner Ursprünglichkeit auf den Milongas hautnah erfahren.

Ich arbeite beruflich mit Gestalttherapie, Achtsamkeitsgruppen und Skillstraining, was eine gute Ergänzung zu den Tangoerfahrungen darstellt. Beim Tangotanzen kann ich völlig abtauchen von der Außenwelt und in der Gegenwart ganz präsent sein.

Während der Unterrichtssituation ist es mir wichtig Freude am Tanzen zu vermitteln und auf eine wohlwollende angenehme Atmosphäre zu achten, bei der es sich leicht und gerne lernt.

Als Tanzlehrer-Assistenz unterstütze ich Anselm am Standort Ulm.

Tatsächlich war es der Film „Shall we dance“ mit Richard Gere und Jennifer Lopez, der meine Neugier für Tango Argentino triggerte.
Meine Beziehung mit Tango begann 2010. Seitdem tanze und erforsche ich diesen unglaublich tollen, vielfältigen und spannenden Tanz.

Tango war für mich zu Beginn die Sehnsucht nach einer innigen non-verbalen Verbindung und Begegnung zweier Menschen zur gemeinsam erlebten Musik. Ein Tanz in einer achtsamen und feinen Umarmung, der ich mich anvertrauen kann. 

Mir ist die Begegnung mit mir selbst in der Verbindung mit dem anderen wichtig und die Begegnung mit dem Du, auf das ich mich mit voller Präsenz einlasse, während ich gleichzeitig mit der Musik und bei mir bin. Diese Sehnsucht ist bis heute in jedem Tanz anwesend. 

Der Tango gestaltet sich in seiner intuitiven Choreografie frei und doch mit seinen besonderen Gesetzmäßigkeiten von Führen und Folgen. Tango bedeutet für mich, die Verbindung männlicher und weiblicher Anteile, dem Du und Ich – auf non-verbaler Art zu erleben und genießen zu können. Er ist ein Tanz im gemeinsamen Raum von Musik, Empfindung, Gefühl und gemeinsamer Interpretation, bei dem wir gemeinsam den kreativen inneren Impulsen in der innigen oder offeneren Umarmung im gemeinsamen Tanz nach gehen.

Ich bin Ärztin, Fachrichtung Psychosomatik und Psychotherapie. Weitere Ausbildungen als Advanced Bodybliss Trainerin, Strukturelle Körpertherapeutin nach Dr. Ida Rolf und in Hawaiianischer Massage ( Lomi – Lomi ).

Autor

info@tangolucero.de